1993 - 1996
Alles beginnt mit "Computer W.O.O.D.Y.". Dieser Song wird eigens für einen gemeinsamen Freund von Lars und Meikel geschrieben und auf dessen Geburtstagsfeier live performt - damals noch mit Gitarre, Gesang und Drumcomputer. Die 'Die Engineers' sind geboren. Über die Herkunft des Namens gibt es diverse Theorien, warum man sich damals so nennt, wissen heute selbst Lars und Meikel nicht mehr.

In genannter Besetzung werden die ersten Songs geschrieben. Dieses "minimalistische Zeug" lässt sich in keine Schublade einordnen - die Roots der Band liegen jedoch klar im Punk und 80er-Wave. 1995 steigt "Seattle" als Bassist in die Band ein, und die erste MC "Join The Gumtrip" wird eingespielt. Das Magazin "Intro" schreibt damals:

"Direkt aus den Tiefen feuchtkalter Übungskeller tönt uns hier eine etwas seltsam anmutende Melange entgegen, die anfänglich schwer verdaulich ist, sich jedoch nach näherem Hinhören bald als feinstes Leckerli für 08/15-Rock-geplagte Ohren entpuppt."

Im Oktober '95 komplettiert sich die Band durch Ingmar an den Drums. Nach diversen vielversprechenden Auftritten, gibt es für die aufstrebende Band einen ersten Rückschlag: Ingmar stirbt ein paar Tage nach dem zweistündigen Gig in der Schlachthof-Arena im Mai '96 bei einem Feuer in seiner Wohnung.

1997 - 2000
Nachdem Mutze übergangsweise die Trommelstöcke in die Hand nimmt, bekommt das Bandgeschehen mit Levent am Schlagzeug im Januar '97 neuen Auftrieb. Der Sound wird druckvoller, weitere Gigs werden gespielt und neue Songs geschrieben. Im Herbst nimmt die Band ihr zweites Album "Fracture" in der "Villa" in Delmenhorst auf.

"Trotz der hörbaren Neigung zur schwermütigen Seite des Frühachtziger-Wave, klingt das Quartett nicht gestrig. Der wehmütige Gesang Michaels wird von einer harschen Gitarre getragen, Popmelodien verbinden sich schlüssig mit Hardcore- und Heavy-Strömen" ("Weser Kurier")

Nach Auftritten im "Modernes" und im "Tower" verlässt Seattle im Oktober '98 die Band und wird durch LoRenzo ersetzt. Dieser bringt die Band mit seiner den Gesang ergänzenden Stimme und eigenen Songs einen weiteren Schritt nach vorne. Auftritte im Rahmen einiger Band-Wettbewerbe im Jahr 2000 verdeutlichen: Die 'Die Engineers' mausern sich zu einer echten Live-Band und erspielen sich eine eingeschworene Fangemeinde.

2001 - 2007
Im März 2001 wird aus dem "Vierer" ein Quintett: Gitarrist Malte wird fünfter Engineer. Live bedankt sich die Band mit energiegeladenen und ekstatischen Shows voller Überraschungen (Fresh, Paranoia, Die Maus) bei ihren Bremer und Hamburger Fans. Das dritte Werk "Cold Gold" wird in Eigenregie im Proberaum aufgenommen und produziert. Den Feinschliff besorgt die Firma "SRS-Mastering" (u.a. "Dimple Minds") und das Label "Starfish" vermarktet das neue Songmaterial ab August 2002.

"Das 'Die' im Bandnamen wird englisch ausgesprochen: 'Sterbe-Ingenieure' also. Ganz so böse fällt die Musik auf dem dritten Album des Bremer Quintetts aber nicht aus: 16 Tracks, beherzt vorgetragen, von angepunktem Spaßpop bis zu traditionsbewusstem Gitarrenrock. Macht in den punkigen Momenten ('Going To The Moon') auch durchaus Spaß." ("Prinz")

2003 gibt es das erste Unplugged-Konzert der 'Die Engineers'. Im Rahmen des Club-Gigs im "Pinökel" entschliesst sich die Band ein "Accoustic-Set" in das geplante Programm aufzunehmen - bei den Fans erweist sich diese Entscheidung als voller Erfolg.

Daher spielt die Band im Herbst 2004 ein weiteres Unplugged-Set in Club-Atmosphäre. Austragungsort ist das "Mixx" in Bremen-Vegesack, das Lokal des Band-Schlagzeugers Levent. Leider gibt LoRenzo an diesem Abend seinen Ausstieg aus der Band bekannt.

Frank wird Ende September neuer Mann am Bass und arbeitet sich schnell in das Songmaterial ein. Die Band zieht von Moordeich in den Holzhafen um.

2005 spielt die Band erneut in Hamburg und gibt im "Schlachthof" Bremen ein exklusives Konzert für Anna und Dennis, die sich während eines 'Die Engineers'-Konzerts kennenlernen (Anna Smiles).

Nachdem im Jahr 2006 nur sehr sporadisch geprobt wurde, begann 2007 zwar mit einem weiteren Auftritt (Konzert des Bremer Jugendbündnisses gegen Rechts – Feb. 2007). Danach gab es große Veränderungen. Der Proberaum am Holzhafen musste geräumt werden und Frank und Malte verließen die Band. Neue Heimat der Band wurde ein Bunker in Hastedt.

2008 - heute
2008 stoßen Stephan (Git) und Thilo (Bass) zu den Die Engineers. Es wird endlich wieder an neuen Songs gebastelt und mal wieder im Pinökel (11.2008) gerockt. Danach verläßt Thilo die Band leider wieder um sich mit sich bei Monopilot einzubringen.

2009 beginnt zunächst mit Joachim am Bass, der jedoch schnell von Dennis abgelöst wird. Aus einem geplanten Gig auf dem Local Heroes Festival wird leider nix, da Meikel sich kurz vorher die Achillessehne reißt.

2010 verläßt Levent nach 12 Jahren die Die Engineers und reißt eine Riesenlücke auf der Schlagzeuger-Position. Kurzzeitig wird der Posten durch Torsten eingenommen, ehe sich Stephan ein Herz nimmt und zum Jahresende mutiert er zum Drummer.

Im folgenden Jahr ist die Band aktiv dabei neue Songs zu schreiben und Stephan (aka 2Shoe) macht einen guten Job am Schlagzeug. Ein kleiner Gig auf einer Party in Harriersand zeigt, daß die Die Engineers es immer noch schaffen die Hütte zu rocken.

Die Band ist nun auch auf Facebook und es entstehen Songs wie Battle to control, This might be your cry, Porcelain, Clockwork, Lost hopes und An hour and a day. Im Juni 2012 tritt die Band erstmals in neuer Besetzung öffentlich auf. Der Gig findet mal wieder im Pinökel statt.